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2,7 Mal die Woche Sex – ist das normal?

2,7 mal die Woche SexAnscheinend ja, 2,7 Mal die Woche hat ein deutscher Haushalt Sex – das sind 139 Mal im Jahr. Dies stellte ein bekannter Kondomhersteller bei seiner weltweiten Studie zum Thema Geschlechtsverkehr in Europa fest – ist das normal?

Meistens wird am Anfang jeder Liebesbeziehung das Schlafzimmer kaum verlassen. Familie, Freunde und die Arbeit werden vernachlässigt. Mit dem Anrufbeantworter auf Dauerbetrieb genießt das glückliche Paar jede Minute. Die Zeit der Wolke 7 gipfelt nicht selten in stundenlangen Sex-Exzessen, die sich über Tage hinziehen. Das Dumme ist nur: Wir wissen alle, dass dies nur vorübergehend ist.

Pärchen mitberechnet – ganz schön wenig

Denn was diese Studie uns sagt, ist: In deutschen Betten ist die Luft raus. Wenn wir alle Paare mit in die Berechnung einbeziehen, kommen wir auf 0,5 bis 1 Mal pro Woche pro Paar. Hinfort mit den Exzessen und langen heißen Sexnächten, aloha Müdigkeit und Dauerstress. Diese sind es nämlich, die uns nach einigen Monaten das Sexleben ganz schön vermiesen. Ganz schön wenig, muss man da sagen – das heißt, dass manche Paare gar keinen Sex mehr pro Woche haben. Also ist die Frage doch: Ist das normal?

Mit der Zeit ändert sich einiges…

Ja und nein, denn mit der Zeit verliert der direkte sexuelle Kontakt an Bedeutung. Viele „lieben“ sich auf eine andere Art und Weise: Berührungen, das Gefühl, verstanden zu werden, oder das tiefe Vertrauen in die Partnerschaft rücken dann in den Vordergrund. Manchmal ist der sexuelle Kontakt dann einfach nicht mehr wichtig. Ein Problem wird es, wenn dies nur einseitig ist und einer der Partner etwas vermisst.

Den Durschnitt anheben

Wenn sich also ein Partner vernachlässigt fühlt, muss eine Lösung her. Meistens heißt diese: mehr Sex. Und was ist der Weg zu mehr Sex? Mehr Sex! Wir kennen das alle: Abends nach der Arbeit nach Hause kommen und nicht wirklich Lust haben, sich einfach schlafen legen oder einen Film genießen und den stressigen Alltag vergessen wollen. Das muss aber nicht immer sein, manchmal muss man sich einfach überwinden, sich auf den Partner einlassen. Denn das wäre das beste Mittel, um die sexuelle Frustration wieder aufzuheben.

Viele Wege führen nach Rom

Ein gemeinsames Bad zu wohlklingenden rhythmischen Barry-White-Songs, eine Ganzkörpermassage, ein Dinner, das nackt serviert wird, eine erotische Geschichte lesen, warum nicht mal zusammen 50 Shades of Grey lesen und auf andere Gedanken kommen? Wichtig ist einfach, kreativ und einfallsreich zu sein. Sich der Müdigkeit nicht immer gleich hinzugeben und versuchen, aktiv zu bleiben.

Fazit

Wichtig ist, einfach über diese Themen zu sprechen. Denn die Menge macht es nicht immer. Wer glücklich mit 2,7 Mal pro Woche ist, der muss auch nichts ändern. Allen anderen ein kleiner Rat zum Schluss: Rettet den Durchschnitt!

Eure Liebeskolumne

Bildquelle: Juergen Jotzo / pixelio.de

 

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