Liebe ist stress

 

Liebe kann auch sehr stressig sein, an Tagen, an denen nicht alles so läuft, wie man sich das wünscht. Zum Beispiel, wenn die oder der Ex des Partners anruft und nach dem Wohlbefinden fragt. Der Ausgehabend endet im Zoff, weil die Blicke des Partners nicht bei einem bleiben. Der neue Kollege in der Arbeit macht zu viele Komplimente und dein Partner möchte natürlich alles mit dir teilen und erzählt dir das – du kannst nichts daran ändern. Ein Umzug steht an, aber leider nur für einen der beiden, und die Zeit wird zeigen, wie es zwischen beiden weitergeht. Er sieht plötzlich nicht mehr nach ihr, sie sieht plötzlich nicht mehr nach ihm, keiner interessiert sich mehr richtig für den anderen, die goldenen Zeiten sind vorbei und man macht sich Sorgen, dass sich einer nicht mehr auf den anderen einlassen will. Die neuen, alten Freunde sind nicht passend, machen andauernd Kommentare, er oder sie passe nicht. Auch andere – ob Familie, Freunde oder auch nur Bekannte – finden, dass man nicht zusammenpasst. Man denkt sich: „Hey, ist das richtig? Muss ich mir das sagen lassen?“

Viele Gedanken schwirren einem manchmal durch den Kopf. Es wird stressig und wir zweifeln an den grundlegendsten Dingen. Dies ist auch eine Seite der Liebe, die stressige Seite. Aber gerade das macht den Halt untereinander aus. Es gibt ein wunderschönes Sprichwort: „Was mich nicht umbringt, macht mich stärker“ – und dieses auf die Liebe übertragen bedeutet genau dasselbe. Je schwieriger es wird, je länger man daranbleibt, umso größer ist auch die Belohnung, nachdem der stressige Teil vorüber ist.

Aus der Reihe: “Liebe: 101 Tatsachen

Eure Liebeskolumne

0 Antworten

Hinterlassen Sie einen Kommentar

Wollen Sie an der Diskussion teilnehmen?
Feel free to contribute!

Schreib einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.